
Bodenaufbau
Bodenverlegung: Untergrund, Aufbau, Belag
Wellen im Vinyl, knackendes Laminat, sich lösende Fliesen: Das sind fast immer Untergrundprobleme, keine Belagsprobleme. Restfeuchte im Estrich, Höhenunterschiede und sandende Oberflächen entscheiden darüber, ob ein Boden ruhig liegt.
Leistungsumfang
Was dazugehört
Nicht jedes Vorhaben braucht alles davon. Der Umfang wird nach der Besichtigung festgelegt.

- Bestandsaufnahme des Untergrunds
- Ebenheit, Festigkeit, Höhenlage und Feuchtesituation prüfen, alte Beläge und Kleberreste bewerten.
- Alten Belag entfernen
- Teppich, PVC, Laminat, Fliesen und Kleberreste rückbauen und entsorgen.
- Untergrund herrichten
- Schleifen, grundieren, spachteln und ausgleichen, damit die geforderte Ebenheit erreicht wird.
- Parkett und Massivholz
- Verlegen, schleifen und Oberflächenbehandlung mit Öl oder Lack, auch als Ergänzung im Bestand.
- Vinyl und Designbeläge
- Verklebt oder als Klicksystem, mit den passenden Anforderungen an Ebenheit und Restfeuchte.
- Laminat und Fertigparkett
- Schwimmend verlegt, mit Trittschalldämmung und Randfugen an allen aufgehenden Bauteilen.
- Fliesen und Feinsteinzeug
- Boden- und Sockelfliesen, auch großformatig, für Wohn-, Nass- und Gewerbeflächen.
- Sockel, Übergänge, Anschlüsse
- Sockelleisten, Türschwellen, Profile und die saubere Ausbildung von Randfugen.
Typische Vorhaben
Damit kommen Interessenten zu uns
Finden Sie Ihre Situation wieder? Dann verweisen Sie in der Anfrage einfach darauf.
- Alter Teppich soll raus, ein neuer Hartbelag rein
- Fliesen im Wohnbereich sollen durch Holz oder Vinyl ersetzt werden
- Nach einer Sanierung wird die gesamte Wohnung neu belegt
- Boden über Fußbodenheizung soll erneuert werden
- Ein einzelner Raum bekommt einen neuen Belag, der zum Bestand passen soll
- Gewerbefläche braucht einen strapazierfähigen Boden
Worauf es ankommt
Punkte, die über das Ergebnis entscheiden
Restfeuchte ist keine Formsache
Auf einem zu feuchten Estrich verformt sich Holz und lösen sich Kleber. Vor dem Verlegen muss die Feuchte im zulässigen Bereich liegen, insbesondere bei Neubau- oder frisch eingebrachtem Estrich.
Fußbodenheizung schränkt die Auswahl ein
Nicht jeder Aufbau ist für Flächenheizung geeignet. Aufbauhöhe, Wärmedurchlasswiderstand und Verlegeart müssen zusammenpassen, sonst heizen Sie am Raum vorbei.
Aufbauhöhe entscheidet über Türen
Ein höherer Aufbau kann bedeuten, dass Türblätter gekürzt werden müssen. Das lässt sich einplanen, sollte aber vorher bekannt sein.
Randfugen bleiben frei
Schwimmend verlegte Böden brauchen Platz zum Arbeiten. Eine zugespachtelte oder verklebte Randfuge führt später zu Wölbungen und Geräuschen.

Vor der Anfrage
Das hilft uns weiter
Je mehr davon in der Anfrage steht, desto weniger Rückfragen. Nichts davon ist Pflicht.
- Ungefähre Fläche und Anzahl der Räume
- Was liegt heute auf dem Boden?
- Ist eine Fußbodenheizung vorhanden?
- Welcher Belag ist gewünscht (oder soll vorgeschlagen werden)?
- Sind Türen, Übergänge oder Sockel betroffen?
Fragen
Zu Bodenverlegung
Kann der neue Boden auf den alten gelegt werden?
Manchmal ja, oft nicht. Es hängt an Aufbauhöhe, Festigkeit und Ebenheit des Bestands. Wir prüfen das vor Ort, statt es zu versprechen.
Kaufen Sie das Material oder soll ich das übernehmen?
Beides ist möglich. Wenn Sie selbst bestellen, achten Sie auf ausreichenden Verschnitt und darauf, dass alle Pakete aus derselben Charge stammen.
Verlegen Sie auch über Fußbodenheizung?
Ja, mit den dafür geeigneten Aufbauten und Materialien. Sagen Sie uns bei der Anfrage, dass eine Flächenheizung vorhanden ist.
Wird der alte Belag mit entsorgt?
Ja, Rückbau und Entsorgung des alten Belags können wir übernehmen. Das gehört in die Kalkulation und sollte in der Anfrage erwähnt werden.
Häufig zusammen beauftragt
Nächster Schritt
Bodenverlegung anfragen
Beschreiben Sie Objekt und Umfang in ein paar Sätzen. Wir melden uns zurück und stimmen die Besichtigung ab.



